Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 10G- und 10R-Klassen des Schulcampus Röbel eine besonders würdevolle Gedenkveranstaltung im Belower Wald. Im Rahmen eines schulischen Projekts zur Erinnerungskultur entwickelten die Jugendlichen ein Gedenken, das in seiner inhaltlichen Tiefe, Ernsthaftigkeit und Gestaltung in dieser Form einzigartig war.
Die Schülerinnen und Schüler übernahmen Verantwortung für Planung und Durchführung und setzten sich intensiv mit der Geschichte des Ortes und den nationalsozialistischen Todesmärschen auseinander. Das Ergebnis war eine Gedenkfeier, die nicht nur historisches Wissen sichtbar machte, sondern auch Haltung, Empathie und demokratisches Verantwortungsbewusstsein.
Die Projektleitenden Frau Schnell und Herr Schumann sowie die Verantwortliche der Gedenkstätte, Frau Gehrmann, und Röbels Bürgermeister Matthias Radtke zeigten sich gleichermaßen beeindruckt von den Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Übereinstimmend wurde betont, dass hier eine besondere Form schulischer Erinnerungskultur gelungen sei, die über den Unterricht hinauswirkt.
Die Veranstaltung unterstreicht den Anspruch des Schulcampus Röbel, historische Bildung nicht nur zu vermitteln, sondern aktiv, verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und der Stadt Röbel soll künftig fortgeführt und weiter vertieft werden.
