Rhythmus und Empathie: Klasse 6d erlebt spannendes Trommelprojekt

Gemeinsames Trommeln schafft Verbindung

Leo aus Bayern und Amri, der aus Ruanda stammt, führten durch das spannende Programm, das von den Respect Coaches des JMD unter Leitung von Frau Churchill-Berec im Jugendhaus Röbel stattfand. Zum Auftakt stand eine energiegeladene Trommel-Session auf dem Plan. Mitreißende afrikanische Rhythmen füllten den Raum, und die gesamte Klasse 6d machte mit großer Begeisterung mit. Das gemeinsame Trommeln war nicht nur ein Riesenspaß, sondern diente auch als perfekter Eisbrecher, der schnell eine lockere und offene Atmosphäre zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Musikern schuf.

Amris beeindruckende Fluchtgeschichte
Die Klasse 6d hörte gespannt zu, als Amri sehr persönlich von seinem Leben in Afrika und den Umständen seiner Flucht vor dem Bürgerkrieg in Ruanda berichtete. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für einen Austausch und stellten viele Fragen zu seinem früheren Alltag, den Umständen der Flucht und seinem jetzigen Leben in Deutschland. Die sensible und geduldige Art, mit der Amri jede Frage beantwortete, machte diese Begegnung zu einem wichtigen Lernmoment.

Fazit des Tages: Die Kombination aus kultureller Bildung und Rhythmus sowie die intensive, persönliche Begegnung machte dieses Projekt zu einem vollen Erfolg. Die Klasse 6d konnte nicht nur neue musische Fähigkeiten entdecken, sondern vor allem ihr Verständnis und ihre Empathie für Menschen mit Fluchterfahrung vertiefen. Danke an Leo und Amri vom provie-theater.de und Frau Churchill-Berec für die Organisation!