Heute ist der große Tag, an dem wir nach Berlin in die Uber Arena zum 6k-united-Konzert fahren. Der Chor der Klassen 5-7 übte seit Januar an den 12 Songs, die wir heute zusammen mit 6000 Kindern aus anderen Chören und Schulen für unsere Eltern aufführen werden. Wir sind aufgeregt, sammeln uns in der Aula, lauschen Frau Donners Anweisungen, ziehen alle unsere weißen Shirts an und warten gespannt auf die Busabfahrt. Der Stau auf der Autobahn kommt uns gelegen. So dauert es nur einen Wimpernschlag, bis wir in die Halle gelotst werden und unsere Plätze einnehmen können. Wir lassen kurz die Größe der Arena und die Menge der Kinder auf uns wirken und schon beginnt die gemeinsame Probe. Noch etwas verhalten und überwältigt vom Klang der Liveband singen wir alle Lieder der Show einmal an. Nach einer letzten Erholungspause und dem Einlass des Publikums in die Arena geht es endlich los. Die Spannung und die Laune steigt, nicht nur bei den Young Voices des Schulcampus Röbel, sondern auch bei den Begleitern Frau Donner, Frau Thierbach und Frau Krämer, die mit vollem Herzen und Stimme dabei sind. Die Show ist atemberaubend. Es gibt Konfetti, Papierschlangen, die von der Decke fallen, eine Laola-Welle aus Leuchtarmbändern, ein Funkenfeuerwerk und natürlich lauten, mitreißenden Gesang und Bewegungen von Kindern im Alter von 9-13 Jahren. Unbeschreiblich. Von Gänsehautmomenten bis hin zu übersprudelnder Euphorie. Nicht nur für den Chor eine unvergessliche Erfahrung, sondern auch für die Eltern und Großeltern im Publikum, die mit ihren Kleinen mitfiebern, -singen und -tanzen. So ein bewegungs- und gesangsreiches Konzert ist mit Fleiß, Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme und auch Anstrengung verbunden. Doch all dies lohnt sich vielfach für die neue, verbindende Erfahrung die wir heute gemacht haben, ganz getreu dem diesjährigen Leitspruch: “Ich bin, weil wir sind”.







